Tipps & Trends
*** Aktuell ***

August/September 2010

SIE SUCHEN EINEN COACH?

Darauf sollten Sie achten:

Auswahl: Machen Sie sich die Mühe und sehen Sie sich zwei oder mehr Coachs an. Coaching hat viel mit Vertrauen zu tun. Da kann einfach nicht jeder Coach und jede/r Klient/in zusammenpassen.

Coach-Suche: Am besten ist natürlich die Empfehlung von jemanden, der bereits einen Coach kennt. Fragen Sie in Ihrem Freundes- und Kollegenkreis. Internet: Der erste Schritt kann die Google-Suche sein. Geben Sie Ihren Bereich und “ Coaching“ ein, dann bekommen Sie in der Regel erste Adressen. Zum Beispiel „Politik und Coaching“ oder „Wissenschaft und Coaching“. Auch die Coach-Datenbank hilft weiter: coach-datenbank.de. Allerdings sind hier nicht alle Coachs registriert. Ich fehle zum Beispiel, weil ich mit meiner Spezialisierung nicht ins Raster passe. Letzter Tipp: www.artop.de, dann der Link „Zertifizierte Coachs“.

Website: Sie sind ein guter Einstieg, um sich einen ersten Eindruck über den Coach zu verschaffen. Welches Bild zeichnet er/sie von sich? Worauf ist er/sie spezialisiert? Welche Referenzen sind vorhanden?

Vorgespräch: Ein seriöser Coach wird Ihnen immer ein kostenfreies und unverbindliches Vorgespräch anbieten. Sinn ist es, dass Sie beide sich kennenlernen und sehen, ob Sie miteinander arbeiten können. Im Vorgespräch gibt Ihnen der Coach bereits eine Orientierung über den möglichen Ablauf des Coachings. Ein Vorgespräch dauert ca. 30 bis 60 Minuten.

Angebot: Nach dem Vorgespräch sendet der Coach Ihnen ein schriftliches Angebot. Darin werden Ziel, Vorgehen, Setting und Honorar aufgeführt und Vertraulichkeit bestätigt. Erst wenn Sie dazu Ihr Ok geben, findet das Coaching statt.

Ausbildung und Qualifikation: Der Coach, den Sie sich aussuchen, sollte eine solide Coaching-Ausbildung an einem anerkannten Institut vorweisen können. Fragen Sie ihn oder sie danach! Gut ist, wenn Ihr Coach weitere Aus- und Fortbildungen absolviert hat. Zum Beispiel als Trainer/in, in Organisationsentwicklung, Mediation oder Supervision. 

Spezialisierung: Suchen Sie sich einen Coach, der zu Ihrem Anliegen passt. Entweder, weil der Coach in Ihrem Bereich besondere Kompetenzen vorweisen kann oder weil er auf Ihr Thema spezialisiert ist. Wie immer gibt es auch hier Ausnahmen: Manchmal hilft einem gerade der Blick von außen besonders gut – also ein Coach, der aus einem anderen Fachbereich kommt. Er oder sie kann Ihnen nämlich helfen, die ganze Sache mal gegen den Strich zu bürsten.

Referenzen: Fragen Sie nach Referenzen des Coachs. Häufig finden Sie diese auch auf den Websites. Seriöse Coachs listen Referenzen nie ohne Kenntnis der Referenzgeber auf.

Methoden und Vorgehen: Fragen Sie, wie ein Coaching abläuft. Welche Schritte empfiehlt der Coach? Mit welchen Methoden arbeitet er/sie? Lassen Sie sich das so erklären, dass Sie damit etwas anfangen können!

Bauchgefühl: Achten Sie bei der Auswahl immer auch auf Ihr Bauchgefühl! Hat die Chemie zwischen Ihnen gestimmt? Können Sie sich vorstellen, mit dem Coach vertrauensvoll zusammenzuarbeiten? Hat er/sie Ihnen Vertraulichkeit garantiert?
 

*** ARCHIV ***

Mai/Juni 2010

DEM EIGENEN BIORHYTHMUS AUF DER SPUR

Ab morgen müssen Sie um 06:00 aufstehen. Wie fühlt sich das für Sie an? Genau richtig? Zu früh? Oder zu spät? Jeder und jede von uns hat eine Innere Uhr. Sie ist dafür verantwortlich, ob wir eher ein „Morgenmensch“ oder ein „Abendmensch“ sind. Die Innere Uhr ist durch unsere Gene festgelegt. Ein „Umerziehen“ ist nicht drin. Die Chronobiologie beschäftigt sich wissenschaftlich mit diesem Thema. Um ausgeglichen und gesund zu leben und das eigene Energiereservoir gut auszuschöpfen, hilft es, den eigenen Biorhythmus zu kennen und - soweit möglich - in den Alltag einzubauen. Mit diese Fragen kommen Sie Ihrer Inneren Uhr auf die Spur:
Zu welcher Uhrzeit wache ich auf? Wann gehe ich ins Bett? Fühle ich mich mit diesen Zeiten wohl? Ändere ich diese Gewohnheiten, wenn ich frei habe? Zu welcher Tageszeit bin ich besonders gut in Form? Wann habe ich meine Leistungstiefs?
Beobachten Sie sich die nächsten 2 Wochen und notieren Sie Ihre Beobachtungen!

Morgentyp: Kann gut früh aufstehen, ist dann bereits gut gelaunt. Die Energiekurve steigt morgens steil an. Das erste Leistungshoch liegt vor 12:00 Uhr, das erste Tief kommt gegen 14:00 Uhr. Abends früher müde.
Abendtyp: Steht lieber später auf, braucht eine längere Anlaufzeit. Die Hoch- und Tiefphasen sind im Vergleich zum Morgenmenschen um ein bis zwei Stunden nach hinten verschoben. Der Tag wird ausgedehnt soweit es geht.

Buchtipp: Verena Steiner: Energiekompetenz, München/Zürich 2005.
 

März 2010

INFORMATIV, SPRITZIG, ANDERS

Unbedingt machen: Die videoBustour "Filmstadt Berlin". Im rollenden Kino erleben Sie beides: Die Original-Drehorte und die passenden Filmszenen. Berlin ist wirklich und unwirklich zugleich. Sie rennen mit Lola durch Berlin. Sie erleben, was Berlin und Moskau gemeinsam haben. Und Sie erfahren, wieso auch Billy Wilder den Mauerbau nicht verhindern konnte. Mehr unter: www.videobustour.de.

 

Januar/Februar 2010

MULTI-TASKING?

Wir machen ständig verschiedene Sachen gleichzeitig. Multitasking ist in und macht Spaß. Aber eigentlich ist unser Gehirn dafür gar nicht gemacht. Es kann zwar verschiedene Reize auf einem Sinneskanal gleichzeitig wahrnehmen: Telefonieren und jemandem zuhören, der anwesend ist. Aber unser Gehirn schaltet auf „nacheinander“, sobald beim Stereo-Hören Entscheidungen zu treffen sind. Dieses Umschalten im Kopf dauert bis zu einer Sekunde. Wir machen also eigentlich sehr wenig gleichzeitig. Denn das kann unser Gehirn so nicht. US-Wissenschaftler haben gemessen, dass wir ca. 50 % mehr Zeit brauchen, wenn wir gleichzeitig einen Bericht schreiben und dabei E-Mails beantworten, als wenn wir diese Aufgaben nacheinander tun würden. Wir werden nicht effizienter, sondern langsamer. Und Stress erzeugt es auch. (Stern Gesund leben 3/2009)

 

Oktober 2009

Eine schöne Weisheit, die ich gefunden habe: Das Glück kommt zu denen, die lachen.

 

September 2009

SABBATICAL: AUSZEIT VOM JOB

Knapp 40 % der Deutschen wünschen sich eine befristete Auszeit vom Job: Um etwas Neues auszuprobieren und anderes kennen zu lernen. Aber viele habe Angst, mit ihrem Arbeitgeber über ihren Wunsch zu sprechen.

Wichtig ist:

Zwar hat niemand Anspruch auf ein Sabbatical. Doch das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) von 2001 macht es leichter, über flexiblere Arbeitszeiten nachzudenken. Vorher sollte man jedoch vorfühlen, wie beim Arbeitgeber das Thema Sabbatical angesehen ist.
Im Gespräch mit dem Arbeitgeber kann man die positiven Aspekte unterstreichen: Man ist nach dem Sabbatical vielseitiger einsetzbar, erweitert seine Perspektive oder lernt eine neue Fremdsprache. Sinnvoll ist es, konkret vorzuschlagen, wer die eigenen Aufgaben während der Abwesenheit übernimmt. Deshalb sollte man ca. eineinhalb Jahre vor Antritt der Auszeit mit den ersten organisatorischen Schritten beginnen.
Sabbaticals werden meist als unbezahlter Urlaub genommen. Wichtig: Vorher klären, welche Versicherungen weiterbestehen und um welche man sich selbst kümmern muss! Meist liegen die Auszeiten zwischen 3 Monaten und 1 Jahr.
Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber über ein Sabbatical sollten schriftlich festgehalten werden: Dauer der Auszeit, ggf. Höhe des Verdienstes, Versicherungen, Aufgaben und Positionen bei Rückkehr.

Tipps:

Elke Pohl: Sabbatical – so gewinnen alle!, Bertelsmann (2008)
www.arbeitsratgeber.com
 

August 2009

DAS HILFT ZWISCHENDURCH GEGEN STRESS:

Schließen Sie kurz die Augen und vermindern Sie damit die Außenreize. Atmen Sie ein paar Mal tief ein und aus. Denken Sie an ein schönes, angenehmes Erlebnis (Urlaub, Sonne, Meer, Berge). Versetzen Sie sich in die Stimmung zurück: Was haben Sie gefühlt? Wie sah es dort aus? Welche Gerüche haben Sie wahrgenommen? Was haben Sie gemacht? Genießen Sie die angenehme Erinnerung für ein paar Minuten.

AUCH LACHEN HILFT GEGEN STRESS!

Lachen aktiviert unseren Körper und beansprucht mehr als 80 Muskeln. Es vertieft die Atmung, kurbelt die Sauerstoffversorgung an und wirkt blutdrucksenkend. 15 Minuten Lachen am Tag senkt den Adrenalinspiegel für bis zu 12 Stunden.
 

Juli 2009

DAS HILFT WEITER:

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Sie müssen ein Arbeitszeugnis schreiben? Zur ersten Orientierung hilft der Taschenguide von Haufe. Das Büchlein heißt: Arbeitszeugnisse. Von Anne Backer, erschienen München 2008 (5. Auflage). Erschwinglich ist es auch: € 6,90 . Wenn Sie weiter gehende Fragen haben, sprechen Sie mich an. Ich helfe Ihnen gerne weiter.

UNBEDINGT ANSCHAUEN:

Wenn Sie das nächste Mal in Bonn sind, unbedingt besichtigen: Den Kanzlerbungalow. Führungen vermittelt das Haus der Geschichte. Für alle politisch, historisch und architektonisch Interessierte ein Highlight. So wurde über Jahrzehnte das Private in der Politik repräsentiert.

 

 


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